{"id":4979,"date":"2026-10-15T21:41:51","date_gmt":"2026-10-15T21:41:51","guid":{"rendered":"https:\/\/edgeholding.co\/index.php\/2026\/10\/15\/baukunst-gestaltung-rezensionen-trends-fuehrer\/"},"modified":"2026-10-15T21:41:51","modified_gmt":"2026-10-15T21:41:51","slug":"baukunst-gestaltung-rezensionen-trends-fuehrer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/edgeholding.co\/index.php\/2026\/10\/15\/baukunst-gestaltung-rezensionen-trends-fuehrer\/","title":{"rendered":"Baukunst &#038; Gestaltung | Rezensionen, Trends &#038; F\u00fchrer"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Egal ob Sie Ihr Zuhause neu gestalten, ein Geb\u00e4ude entwerfen oder einfach mit aufmerksamem Blick durch Schweizer St\u00e4dte gehen \u2013 Architekturstil und Formgebung formen unseren Alltag mehr, als wir h\u00e4ufig erkennen <a href=\"https:\/\/limmatfeld.ch\/\" target=\"_blank\">https:\/\/limmatfeld.ch\/<\/a>. Als redaktionelles Magazin mit Schwerpunkt auf die Schweiz beleuchten wir, was gute Design definiert, welche Bewegungen die Branche bewegen und wie Sie solide Entscheidungen f\u00e4llen. Wir blicken hin, hinterfragen, strukturieren und bieten Ihnen praktische Grundlagen, um Vorhaben, Trends und den pers\u00f6nlichen Geschmack tiefer zu begreifen.<\/p>\n<h2>Helvetische Architektur heute \u2013 eine dynamische Bestandsaufnahme<\/h2>\n<p>Die einheimische Architekturlandschaft pr\u00e4sentiert sich auf den ersten Blick zur\u00fcckhaltend, doch bei genauer Betrachtung offenbart sich eine bemerkenswerte Vielfalt. Von den dichten Z\u00fcrcher Stadtquartieren bis zum regionalen Holzbau im B\u00fcndnerland treffen divergierende Antworten auf \u00e4hnliche Fragen: Wie hausen wir morgen? Welche Materialien \u00fcberzeugen? Und wie ordnet sich der Neubau in bestehende Strukturen ein?<\/p>\n<p>B\u00fcros wie Herzog &amp; de Meuron oder Peter Zumthor haben international Ma\u00dfst\u00e4be definiert, aber auch j\u00fcngere Teams wie EMI Architekten oder Esch Sintzel Architekten belegen, dass die Szene in Bewegung ist. Bemerkenswert ist die Sorgfalt im Detail, die sich in genauen Anschl\u00fcssen, einheimischen Gesten und dem respektvollen Umgang mit dem Bestand ausdr\u00fcckt. In der Deutschschweiz \u00fcberwiegt ein n\u00fcchterner, fast technologischer Ausdruck, w\u00e4hrend die lateinische Schweiz mitunter verspielte Volumen erprobt.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns als Beobachter ist wichtig nicht blo\u00df das bekannte Ausstellungsobjekt, sondern die Vielfalt des Gestaltens \u2013 das gemeinschaftliche Wohnen, die Schulhaussanierung oder die sich ver\u00e4ndernde Industriearchitektur. Gerade diese Alltagsbauten formen das Gesicht der St\u00e4dte und D\u00f6rfer und erhalten eine reflektierte W\u00fcrdigung. Wir verfolgen laufend aktuelle Wettbewerbe, Baugesuche und Fertigstellungen, um den Lesern ein authentisches Bild zu zeichnen.<\/p>\n<h2>Raumgestaltung und M\u00f6beldesign \u2013 materielle Trends und heimische Perspektiven<\/h2>\n<p>Der Raum ist heute viel mehr als eine Sammlung zweckm\u00e4\u00dfiger M\u00f6bel; er ist B\u00fchne f\u00fcr Individualit\u00e4t und ein sich fortw\u00e4hrend ver\u00e4nderndes Feld f\u00fcr Nuancen, Konturen und Materialien. In der Schweiz beobachten wir eine starke R\u00fcckkehr zur organischen W\u00e4rme: Ge\u00f6lte Eichenb\u00f6den, ger\u00e4uchertes Holz und sanfte, kreidige Putzoberfl\u00e4chen dominieren. Dazu gesellen sich einfarbige Farbkonzepte mit erdigen T\u00f6nen, die Ruhe ausstrahlen.<\/p>\n<p>Schweizer M\u00f6belproduzenten wie Vitra, USM Haller oder de Sede bauen auf Langlebigkeit und anpassbare Systeme. Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen Leben und Beruf verwischen, was sich in ver\u00e4nderbaren M\u00f6beln und raumgestaltenden Regalen zeigt. Wir nehmen solche Ver\u00e4nderungen zum Ausgangspunkt, um wohnwertes Inventar sorgf\u00e4ltig zu beurteilen und zu hinterfragen: Befindet sich der Sessel nach zehn Jahren noch bequem? L\u00e4sst sich das Regalsystem wirklich erweitern? Solche praktischen Bewertungen dienen beim Kauf.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Materialmix:<\/strong> Stein, Messing und aufbereitete Kunststoffe unterbrechen die \u00dcberlegenheit des Holzes absichtlich.<\/li>\n<li><strong>Textile Vielfalt:<\/strong> Massive Stoffbahnen, lose gewebte Leinen und weiche Wolle bieten f\u00fcr akustische wie optische Tiefe.<\/li>\n<li><strong>Lokale Farbpaletten:<\/strong> Inspiriert von Jura-Regionen stellen viele Entw\u00fcrfe auf intensive Gr\u00fcnt\u00f6ne, beige Beiget\u00f6ne und abget\u00f6ntes Wei\u00df.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch die Beleuchtungskonzepte haben sich verbessert: Stattdessen auf eine einzelne Pendelleuchte setzen Planer auf geschichtetes Licht mit indirekten Lichtquellen, regelbaren LED-Schienen und punktuellem Akzentlicht auf Kunstwerken. Die Kunst besteht darin, diese Ebenen f\u00fcr andere Nutzungen zu modifizieren \u2013 ein Aspekt, den wir bei jeder Besprechung ganz gewichten.<\/p>\n<h2>Digitale Planung \u2013 wie BIM und 3D die Architektur ver\u00e4ndern<\/h2>\n<p>Die digitale Transformation hat die Schweizer Planungsb\u00fcros fest im Griff. Building Information Modeling (BIM) ist schon heute bei gr\u00f6\u00dferen Projekten vorgeschrieben und verlagert die Zusammenarbeit von Architekten, Fachplanern und ausf\u00fchrenden Firmen auf eine gemeinsame Datenbasis. Statt Pl\u00e4ne zu kopieren, arbeitet man an einem zentralen Modell, das Kollisionen fr\u00fch erkennbar macht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bauherren bedeutet das mehr Planungssicherheit und weniger Nachtragsforderungen, vorausgesetzt, das Modell wird konsequent aktualisiert. Wir erleben zunehmend, dass auch kleine B\u00fcros auf offene BIM-Werkzeuge wie Archicad oder Vektorworks setzen und damit den Anschluss halten. Gleichzeitig erm\u00f6glichen parametrische Entwurfsmethoden Formen, die fr\u00fcher unvorstellbar waren \u2013 dennoch muss sich jede digitale Spielerei an der Frage pr\u00fcfen lassen, ob sie einen r\u00e4umlichen Mehrwert schafft.<\/p>\n<p>Ein spannender Nebenaspekt ist die Nutzung von Virtual Reality, um Kunden schon vor Baubeginn durch ihr k\u00fcnftiges Haus zu f\u00fchren. Solche Begehungen ersetzen kein physisches Modell, k\u00f6nnen aber helfen, Proportionen und Sichtbeziehungen zu begreifen. Unser Pl\u00e4doyer: Lassen Sie sich nicht von bunten Renderings blenden, sondern bestehen Sie auf einer Musterfl\u00e4che oder einem Mock-up, um Materialien und Licht real bewerten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>\u00d6kologisches Bauen \u2013 mehr als Bezeichnung und Pflichtenheft<\/h2>\n<p>Die Schweiz wird angesehen als Vorreiterin des energieeffizienten Bauens, und Richtlinien wie Minergie, Minergie-P oder SNBS sind international bekannt. Doch nachhaltiges Bauen beinhaltet heute deutlich mehr als D\u00e4mmwerte und Heizungspumpen. Es handelt sich um indirekte Energie, also den Aufwand f\u00fcr Fertigung, Transport und Beseitigung der Baumaterialien, sowie um die gesellschaftliche und nutzungsbezogene Langlebigkeit eines Bauwerks.<\/p>\n<p>Insbesondere der Holzkonstruktion erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung. Vorhaben wie das Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz oder das Tamedia-Geb\u00e4ude in Z\u00fcrich zeigen, wie auch lasttragende Strukturen aus Buehe oder Nadelholz nicht nur nachhaltige Vorteile haben, sondern auch das Innenraumklima optimieren. Wir sehen zudem eine Vermehrung von Lehmbau-Elementen und recycelten Stoffen, die regionale Kreisl\u00e4ufe st\u00e4rken.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bauherrschaften und Architekten wird es immer wichtiger, schon in der anf\u00e4nglichen Konzeptionsphase eine Lebenszyklusanalyse zu erstellen. In unseren Leitf\u00e4den lernen Sie, worauf Sie bei der Werkstoffauswahl achten m\u00fcssen und welche Unterst\u00fctzungsangebote Regionen wie Z\u00fcrich, Bern oder Waadt bereitstellen. Denn hochwertige Architektur muss keineswegs nur heute begeistern, sondern morgen noch Bestand haben \u2013 \u00f6kologisch, techisch und gestalterisch.<\/p>\n<h2>Der Bewertungsmassstab \u2013 wie entstehen fundierte Rezensionen<\/h2>\n<p>Als redaktionelles Team handeln wir nach einem festen Kriterienkatalog, der Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellt. Wir bewerten nicht nach pers\u00f6nlichem Geschmack, sondern nach gestalterischen, funktionalen und kulturellen Gesichtspunkten. Dazu geh\u00f6ren Raumqualit\u00e4t, Materialwahrheit, bauliche Einbindung und die Eignung der Mittel.<\/p>\n<p>Ein Neubau in der Agglomeration wird anders beurteilt als ein Umbau im historischen Ortsbild. Entscheidend ist f\u00fcr uns, ob das Projekt seinen eigenen Anspruch erf\u00fcllt und ob es den Nutzenden einen wirklichen Mehrwert bietet. Wir untersuchen Geb\u00e4ude vor Ort, sprechen mit Architekten und Bauherren und vergleichen mit vergleichbaren L\u00f6sungen, um eine Aussage abgeben zu k\u00f6nnen, die \u00fcber das rein \u00c4sthetische hinausreicht.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Kontext:<\/strong> Wie integriert sich der Bau in Topografie, Baul\u00fccke und Quartierstruktur ein?<\/li>\n<li><strong>Programm:<\/strong> Erf\u00fcllen die R\u00e4ume ihre eigentliche Nutzung und erm\u00f6glichen sie Flexibilit\u00e4t?<\/li>\n<li><strong>Konstruktion:<\/strong> Sind Tragwerk, D\u00e4mmung und Details schl\u00fcssig und dauerhaft gel\u00f6st?<\/li>\n<li><strong>Atmosph\u00e4re:<\/strong> Welche Stimmung entwickelt sich durch Lichtf\u00fchrung, Proportionen und Oberfl\u00e4chen?<\/li>\n<li><strong>Nachhaltigkeit:<\/strong> Wurde graue Energie, Betriebsenergie und R\u00fcckbau mitgedacht?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Solche Rezensionen kommen bei uns in loser Folge zu vollendeten Bauten, aber auch zu Wettbewerbsprojekten, die ein Versprechen f\u00fcr die Zukunft abgeben. Wir beabsichtigen, dass Sie nach der Lekt\u00fcre mit einem pr\u00e4ziseren Blick selbst beurteilen k\u00f6nnen, was gute Architektur von gew\u00f6hnlicher Baupraxis differenziert.<\/p>\n<h2>Wohnen mit Weitblick \u2013 Grundrissplanung f\u00fcr Mietwohnungen und Eigenhaus<\/h2>\n<p>Guter Lebensraum in der Eidgenossenschaft ist begrenzt und kostspielig, umso bedeutender ist eine vorausschauende Konzeption. Egal ob Sie eine Bestandswohnung in Basel umgestalten oder ein Einfamilienhaus in der Vorstadt St. Gallen perfektionieren: Mit wenigen Eingriffen l\u00e4sst sich viel errichen. Wir empfehlen, als Erstes den Grundiss auf seine Qualit\u00e4ten hin zu lesen \u2013 wo scheint Sonnenlicht hin, welche Zimmerabfolge bildet sich, und gibt es unn\u00f6tig verstellte Bereiche?<\/p>\n<p>Offene Grundrisse sind immer noch begehrt, doch wir sehen einen Trendwende zur R\u00fckehrung separierter R\u00e4ume, die Privatsph\u00e4re und Ruhe erlauben. K\u00fcchenr\u00e4ume zum Beispiel werden erneut als eigenst\u00e4ndiger Bereich definiert, wenn auch mit Durchgabefenstern oder Schibefenstern zum Speisebereich. Wichtig ist, dass die Wohnr\u00e4umlichkeit zum Lebensstil der Bewoner passt \u2013 und nich im Gegenteil. Das bedeutet auch, Stauraum zeitig mitzuplanen und nicht als Nachgedanke zu behandeln.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Lichtplanung:<\/strong> Besser zwei gut positionierte Fenster als eine riesige Fl\u00e4che, die Blendwirkung verursacht.<\/li>\n<li><strong>Raumaufteilung:<\/strong> Festlegen Sie laute und ruhige Bereiche, schon ehe M\u00f6bel die Grenzen markieren.<\/li>\n<li><strong>Materialwahl:<\/strong> Fugenlose B\u00f6den in Estrich-Look oder Linoleum erleichern die Reinigung und wirken ger\u00e4umiger.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch bei der Auswahl nach einem Architektenb\u00fcro helfen wir mit pr\u00e4zisen Checklisten: Welches B\u00fcro hat Erfahrug mit \u00e4hnlichen Altbauten? Wie gestaltet sich die Budgetkontrolle? Und was f\u00fcr ein Verg\u00fctungsmodell ist fair? Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie nich blind dem n\u00e4chstbesten Auftragnehmer glauben, sondern eine informierte Wahl f\u00e4llen.<\/p>\n<h2>Kommunale Bauten und deren Wirkung auf das Stadbild<\/h2>\n<p>Schulbauten, Kliniken, Museen und Bahnh\u00f6fe \u2013 staatliche Bauten pr\u00e4gen nicht nur das Erscheinungsbild einer Gemeinde, sondern auch deren soziales Gef\u00fcge. In der Schweiz werden viele solcher Bauvorhaben \u00fcber Architekturwettbewerbe vergeben, was eine hohe bauliche Qualit\u00e4t f\u00f6rdern soll. Doch der Weg vom Gewinnerprojekt zur vollendeten Baustelle ist lang und nicht selten von Kostendruck und politischen Kompromissen begleitet.<\/p>\n<p>Besonders spannend finden wir die gegenw\u00e4rtige Welle von Schulerweiterungen und -sanierungen. Viele Gemeinden setzen auf Holzbaumodule, die in den Ferien eingesetzt werden und so den laufenden Betrieb kaum st\u00f6ren. Gleichzeitig entstehen Bauten, die selbst als Lernumgebung dienen \u2013 mit offenen Lernlandschaften und transparenten Strukturen, die das p\u00e4dagogische Konzpet unterst\u00fctzen. Wir pr\u00fcfen solche Vorhaben darauf, ob sie den versprochenen Nutzen auch einl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Ein anderes Feld ist der \u00f6ffentliche Verkehrsbau. Bahnhofspl\u00e4tze und Bush\u00f6fe werden zunehmend als Stadtr\u00e4ume gedacht, die Begegnung erm\u00f6glichen. Beispiele wie der neu gestaltete Bahnhofplatz in Aarau oder die Umgebung des Z\u00fcrcher Hauptbahnhofs zeigen, wie wichtig hochwertige Materialien und eine klare M\u00f6blierung sind, damit der Raum nicht zur reinen Transitfl\u00e4che verkommt.<\/p>\n<h2>Baudenkmalpflege und moderne Architektur \u2013 ein fruchtbarer Austausch<\/h2>\n<p>Kaum ein Aspekt beherrscht die Schweizer Architekturszene so stark wie der Umgang mit historischer Bausubstanz. Das Bauen im Bestand ist nicht blo\u00df eine \u00f6kologische Notwendigkeit, sondern auch eine planerische Herausforderung, die viel Fingerspitzengef\u00fchl erfordert. Wir sehen \u00fcberzeugende Beispiele, bei denen Alt und Neu eine gelungene Symbiose eingehen, aber auch F\u00e4lle, wo sensible Strukturen durch st\u00f6rende Erweiterungen entwertet werden.<\/p>\n<p>Ein beispielhaftes Projekt ist das Landesmuseum in Z\u00fcrich, dessen Erweiterung durch Christ &amp; Gantenbein dem alten Fl\u00fcgel eine zeitgen\u00f6ssische, kristalline Form entgegenstellt, ohne zu dominieren. Auch in kleineren Ma\u00dfst\u00e4ben gibt es Leuchtt\u00fcrme: etwa die Unnutzung alter St\u00e4lle und Scheunen im Emmental zu Wohnzwecken, bei der rohe Holzbalken und zeitgen\u00f6ssische Einbauten einen spannenden Kontrast bilden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bauherren, die ein denkmalgesch\u00fctztes Objekt erwerben, empfehlen wir rechtzeitig das Gespr\u00e4ch mit der kantonalen Denkmalschutzbeh\u00f6rde. Oft sind mehr Eingriffe m\u00f6glich als angenommen, wenn sie mit Fachwissen und Respekt vorgebracht werden. Unser Rat: Lassen Sie eine baugeschichtliche Untersuchung durchf\u00fchren \u2013 sie liefert nicht allein Gr\u00fcnde f\u00fcr Bewilligungen, sondern f\u00f6rdert oft verborgene Sch\u00e4tze der Baugeschichte zutage.<\/p>\n<h2>Licht als Gestaltungselement \u2013 von der Au\u00dfenhaut bis zum Innenraum<\/h2>\n<p>Licht beeinflusst massgeblich mit, wie Architektur wahrgenommen wird. In der Schweiz mit ihren oft bedeckten Wolkenhimmeln ist die optimale Tageslichtnutzung kein Privileg, sondern eine technische und emotionale Erfordernis. Schon die Lage eines Geb\u00e4udes, die Ausma\u00df und Positionierung der Fenster sowie die Wahl spiegelnder Oberfl\u00e4chen bestimmen, ob R\u00e4ume einladend oder beklemmend wirken.<\/p>\n<p>Im Innenraum hat sich die LED-Technologie schon lange als Standard etabliert, doch die Finesse liegt in der Regelung. Dynamische Lichtszenarien, die sich der Tageszeit orientieren, f\u00f6rdern das Wohlf\u00fchlgef\u00fchl. Wir sehen, dass immer mehr Planer auf dynamisches Wei\u00dflicht zur\u00fcckgreifen, also Licht, das von bl\u00e4ulichem Arbeitstaglicht bis zu gem\u00fctlichen Abendt\u00f6nen umschalten kann. Entscheidend ist, dass die Beleuchtung bereits im Konzept eingeplant wird und niemals erst nach der Elektroplanung nachgetragen wird.<\/p>\n<p>Im Au\u00dfenraum gewinnt die Gestaltung von Geb\u00e4udefronten und Gel\u00e4nde an Wichtigkeit. Dezent in die Architektur eingebaute Lichtlinien, dezente Strahler in Baumscheiben und diffuse Wegebeleuchtung erzeugen Sicherheit, ohne die Natur in eine Helligkeitsflut zu tauchen. Wir pr\u00fcfen bei unseren Analysen, ob das Beleuchtungskonzept die architektonische Idee st\u00fctzt oder gegen sie wirkt.<\/p>\n<h2>Bauwerksreisen in der Eidgenossenschaft \u2013 beachtenswerte Bauten und Strecken<\/h2>\n<p>Unser Land ist \u00fcberschaubar genug, um selbst an einem Wochenausflug eine beeindruckende architektonische Bandbreite zu genie\u00dfen. Wir pflegen eine Neigung f\u00fcr Wege, die fern der gro\u00dfen Namen zu erkunden sind: die Betonarchitektur von Rudolf Olgiati in Kanton Graub\u00fcnden, die schlichten Holzbauten von Gio Ponti im Tessin oder die historischen Eisenbeton-Bauwerke von Robert Maillart. All diese Pl\u00e4tze finden Sie selten von allein, doch sie lohnen die planm\u00e4\u00dfige Hinfahrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kurzentschlossene vorschlagen wir die Teilnahme an den regelm\u00e4\u00dfigen \u00abOpen House\u00bb-Events in der Stadt Z\u00fcrich, Basel oder Genf, bei denen normalerweise verschlossene Geb\u00e4ude ihre Pforten freigeben. Auch die Bauwochen in der ganzen deutschsprachigen Schweiz bieten gef\u00fchrte Touren und Referate. Wir selbst schreiben uns laufend neue Orte und erstellen Routen zusammen, die sich mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln besuchen lassen \u2013 ganz im Geiste einer \u00f6kologischen Fahrt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Z\u00fcrich Nord:<\/strong> Von der Z\u00e4hringer Vorstadt bis zum Limmatfeld in Dietikon \u2013 ein Spaziergang durch die j\u00fcngere Bauentwicklung mit vielf\u00e4ltig genutzten Stadtteilen.<\/li>\n<li><strong>B\u00fcndner S\u00fcdt\u00e4ler:<\/strong> Das Puschlav und das Bergell zeigen dichte Ensembles aus traditionellen Steinbauten und zeitgen\u00f6ssischen Einbauten.<\/li>\n<li><strong>Genfersee-Region:<\/strong> Modernes der Westschweiz, etwa das Rolex Lern Center in Lausanne oder der Standort der F\u00e9d\u00e9ration Internationale de Basketball in Mies.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer tiefer einsteigen will findet in Fachmagazinen und auf unserem Internetauftritt Informationen auf Architekturwege, die von lokalen Sektionen des Bunds Schweizer Architekten gepflegt werden. Solche Pfade sind nicht nur Inspiration, sondern verfeinern ganz nebenbei den eigenen Blick f\u00fcr Proportionen, Materialien und urbanistische Bez\u00fcge.<\/p>\n<p>Wir sind der Ansicht: Hochwertige Architektur und kluges Design sind nicht abh\u00e4ngig des Finanzrahmens, sondern der Einstellung. Sie erwachsen aus pr\u00e4ziser Betrachtung, fundiertem Handwerk und dem Willen, R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Menschen zu gestalten \u2013 nicht etwa f\u00fcr Aufnahmen. Indem wir Trends bewerten, Vorhaben kritisch betrachten und praktische Entscheidungshilfen bieten, m\u00f6chten wir Ihnen sichere Orientierung im reichen Informationsangebot bieten. Ganz gleich, ob Sie eine Beleuchtung suchen, ein Wohnhaus planen oder einfach mit offeneren Augen durch Ihre Stadt laufen: Seien Sie weiterhin neugierig, fragen Sie nach und vertrauen Sie Ihr entwickeltes Gesp\u00fcr. Diese Haltung genau teilen wir in jedem Beitrag und mit jeder Beurteilung, die wir der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egal ob Sie Ihr Zuhause neu gestalten, ein Geb\u00e4ude entwerfen oder einfach mit aufmerksamem Blick durch Schweizer St\u00e4dte gehen \u2013 Architekturstil und Formgebung formen unseren Alltag mehr, als wir h\u00e4ufig erkennen https:\/\/limmatfeld.ch\/. Als redaktionelles Magazin mit Schwerpunkt auf die Schweiz beleuchten wir, was gute Design definiert, welche Bewegungen die Branche bewegen und wie Sie solide Entscheidungen f\u00e4llen. 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